Fächer

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Hauptfach
  • Wöchentlicher Einzelunterricht.
  • Intensive künstlerische Arbeit mit Korrepetitoren.
  • Regelmäßige Bühnenerfahrung durch Klassenvorspiele, Trimesterabschluss-Konzerte und individuelle Projektkonzerte.
Instrumentalpädagogik

ab dem 2. Studienjahr Hospitationen im Instrumentalunterricht und eigenes Unterrichten im Einzel- und Gruppenunterricht.

  • Methodik und Didaktik des Hauptinstruments.
  • Musikalische Menschenkunde; Allgemeine Menschenkunde.
  • Hören – Singen – Spielen; Solmisation nach Baberkoff.
Elementare Musikpädagogik

ab dem 2. Studienjahr begleitete Hospitationen in EMP-Gruppen und Leitung eigener Gruppen, z.B. in JeKi-Gruppen, Musik und Bewegung im Seniorenheim, Trommelgruppen in der Schule, Singen und Musikalische Spiele mit Kindern in der Flüchtlingsunterkunft.

  • Die vier Elemente in der Musik.
  • Perkussion.
  • Musik und Bewegung.
  • Leitung von Singgruppen.
Musikvermittlung
  • Im Publikum neue Hörerfahrungen wecken.
  • „Ohrenöffner“ werden für die Musik.
  • Schulung verschiedener Vermittlungs-Situationen: z.B. Konzerteinführung, Kindermusikfreizeit, Fortbildungskurs für Laien.
Musikgeschichte und Formenlehre
  • Stilkunde und Biographien der Komponisten im Zusammenhang mit ihrem gesellschaftlichen Umfeld.
  • Formenlehre in der Entwicklung durch die verschiedenen Epochen anhand von Werkanalysen.
  • Proben- und Konzertbesuche beim NDR-Symphonieorchester, bei den Berliner Philharmonikern etc.
  • Musikgeschichte als Spiegel der Bewusstseinsentwicklung in der abendländischen Kultur.
Musikalische Phänomenologie
  • Methode für einen qualitativen Zugang zu den einzelnen musikalischen Elementen, z. B. den Intervallen, den Tonarten, Dur und Moll oder der musikalischen Form.
  • Vom Erlebbaren und Beobachtbaren ausgehen und seine Wirkungen auf die eigene Seele erforschen.
    „… untersuchen, was ist, und nicht, was behagt.“ – Goethe
Eurythmie
  • In Fluss kommen, durchlässig werden für die Musik.
  • Bewegen und Ausdrücken von musikalischem Innenleben.
  • Das Unhörbare in der Musik sichtbar machen.
Anthroposophie
  • Gedankliche und übende Auseinandersetzung mit den Grundthemen der Anthroposophie.
  • Bewusstseins- und Wahrnehmungsschulung, Selbstentwicklung.
  • Meditation.
Musiktheorie
  • Grundbegriffe der allgemeinen Musiklehre, z. B. Geschichte der Notation, Obertonreihe, Intervalle, Aufbau von Tonleitern, Quintenzirkel und Tonsystem, Harmonielehre (Dreiklänge, Kadenz etc.), Tonalität und Atonalität, Solmisation
Tonsatz
  • Komponieren eigener Melodien in verschiedenen Skalen, z. B. Pentatonik, Kirchentonarten, Dur-Moll.
  • Harmonisieren von bekannten Melodien.
  • Komponieren von eigenen mehrstimmigen Liedsätzen.
  • Für Fortgeschrittene: Verknüpfung von Werkanalysen großer Komponisten mit Stilkompositionen.
Gehörbildung
  • Ausbildung des Hörens in den Bereichen Melodie, Harmonie und Rhythmus, Höranalyse.
  • Entdecken und entwickeln der eigenen Höraktivität (Hörwille).
  • Vertiefung des bewussten Hörens zum qualitativen und zum meditativen Hören.
Rhythmus
  • Phänomene musikalischer Zeit.
  • Rhythmus, Takt, Metrum, Atem und Puls, Zeit und Stille.
  • Praktische Übungen.
  • Body Percussion, Step Dance, Afrikanisches Trommeln.
  • Über die Bewegung Rhythmus erleben und den eigenen Körper erfahren.
Dirigieren
  • Leiten und Führen einer Gruppe – Grundlagen des Chordirigierens, z. B. Einsätze geben, verschiedene Taktarten dirigieren, Auf- und Abtakte zeigen.
  • Probenmethodik beim Einstudieren von Kanons und leichten mehrstimmigen Sätzen.
  • Ziel am Ende des Grundstudienjahres: einen selbst komponierten Chorsatz einstudieren und dirigieren können.
Arrangieren und Ensembleleitung
  • Instrumentenkunde.
  • künstlerisches Erschließen einer Partitur und Probenmethodik.
  • Praktischer Umgang mit Notenschreibprogrammen.
  • Ziel: Konzert mit selbständig einstudierten eigenen Arrangements für gemischtes  Instrumentalensemble.
Schauspiel
  • Auf der Bühne bewegen lernen, Bühnenpräsenz.
  • Innere Bilder zum Ausdruck bringen.
  • Verknüpfung mit Hauptfachunterricht: durch innere Bilder Technik und Interpretation qualitativ weiterentwickeln.
Neue Musik/Komposition
  • Phänomene und Entwicklungen der Neuen Musik beschreiben und in einen musik- und bewusstseinsgeschichtlichen Kontext einordnen lernen
  • Erschließung ungewöhnlicher Notationsformen und von Interpretationsansätzen
  • Arrangement, Stilkopie, Komposition: die ganze Bandbreite des eigenschöpferischen Umgangs mit Musik, die es (so) noch nie gab

Die Vermittlung von Erlebnis-Zugängen zu Kompositionen und Komponisten des 21. Jahrhunderts – dies ist das zentrale Anliegen des Fachbereichs Neue Musik, der sich derzeit im Aufbau befindet. Der Umgang mit zeitgenössischer Musik wird durch spezifische Kurse, Seminare und aktives Musizieren stärker in unsere Ausbildung integriert. Dadurch können sich die Studenten aus dem vollen Gegenwartsbezug heraus wieder neu den alten Meistern und Quellen zuwenden.

Studienbegleitend durch das Jahr werden Workshops mit Komponisten und Interpreten, Gesprächskonzerte sowie Einzelvorträge und Tagungen angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, im Studium einen Neue Musik-Schwerpunkt im Bereich Interpretation – solistisch und im Ensemble – zu setzen, bis hin zum Hauptfach Komposition.