Docentes

Nachfolgend finden Sie eine Liste unserer Dozenten. Weiterhin bieten wir Kurse mit verschiedenen Gastdozenten an. Ein großer Kreis externer Instrumental-Dozenten steht bei Bedarf ebenfalls zur Verfügung.

Thomas Adam - Gesang, Gesangstherapie

adamGeboren 1952 in der Schweiz. Studium in Biologie und Chemie, Abschluss als Primarschul-Lehrer. Ab 1975 Gesangsstudium in der Schule der Stimmenthüllung bei Jürgen Schriefer, Marianne Prato, Christiaan Boele, Nelly van der Speck, Christa Waltjen. 1977 bis 1979 Studium der Anthroposophie am Goetheanum, Dornach, Schweiz. 1979 bis 2000 Tätigkeit als Musik- und Gesangstherapeut an der Rudolf Steiner Schule Bochum, 2000 bis 2012 an der Windrather-Talschule, Velbert-Langenberg. 2000 bis 2007 Dozent für Gesangstherapie am Musikseminar Hamburg und in Ausbildungs-Kursen in USA und Brasilien. 2001 Begründung der Berufsbegleitenden Ausbildung für Gesangstherapie in Deutschland und vielfältige internationale Tätigkeit als Dozent für Gesangs-Kurse. Seit 2012 Lehrtätigkeit für Gesang bei MenschMusik Hamburg.

Jörg Andrees - Schauspiel

Jörg AndreesGeboren 1951 in Berlin, studierte Jörg Andrees Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg. Regieassistenzen im DEFA-Spielfilmstudio und eigene Dokumentar- und Kurzfilme schlossen sich an. Entscheidende Impulse für seinen künstlerischen Werdegang bekam er in seiner Ausbildung zum Schauspieler am Michael Tschechow Studio New York. Er ist Mitbegründer des Michael Tschechow Studios Berlin und Leiter des berufsbegleitenden Schauspielseminars. Er entfaltet eine intensive Workshop-, Vortrags- und Unterrichtstätigkeit u. a. in den USA, Irland, England, Schweiz, Österreich, Tschechien, Rumänien, Russland und Japan. Neben seinen eigenen künstlerischen Produktionen arbeitet er als Schauspiellehrer, auch im unternehmerischen, pädagogischen und therapeutischen Bereich. In den letzten Jahren kamen Lehraufträge u. a. an der Universität Cardiff (England), an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und am Salzburger Musikschulwerk dazu. Seit 1998 unterrichtete er regelmäßig am Musikseminar Hamburg als Dozent für Schauspiel und führt diese Tätigkeit seit 2007 bei MenschMusik Hamburg fort.

Sebastian Albert - Gitarre


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Sebastian Albert wurde 1966 in Mexico-Stadt geboren und studierte klassische Gitarre bei Wolfgang Lendle in Kassel und bei Frank Bungarten in Hannover.

1988-2000 Co-Organisator der als interdiszipinäre Lehr-und Konzertveranstaltung gedachten Göttinger Gitarrentage mit Frank Bungarten (klass. Gitarre), Stephen Stubbs (Alte Musik), Fareed Haque und Steve Erquiaga (Jazz-Gitarre) als Dozenten.

Den Studien folgt eine intensive Zeit als Bassist der Rockband Eaten by Sheiks. Unter dem Namen Gomez ist er auch weiterhin als Bassist und E-Gitarrist, Komponist und Arrangeur in verschiedenen Projekten und in zahlreichen Studio- und Theaterproduktionen, u. a. in Hamburg, Hannover, Braunschweig, Göttingen und Bad Hersfeld tätig.

Er läßt aber nie die klassische Gitarre außer acht und bringt unter anderem Kompositionen für Neue Musik zur Uraufführung.

So arbeitet Sebastian Albert seit 2008 mit dem Berliner Komponisten und Violinisten René Hirschfeld zusammen. 2 CDs wurden veröffentlicht: Sonaten und Meditationen, bzw. Lyrics. Mit der Sprecherin und Sängerin Alix Dudel ist er mit zwei Programmen – Sozusagen Grundlos Vergnügt: Lyrik und Musik von Mascha Kaléko und Bertolt Brecht: Die Neuen Zeitalter – unterwegs. Beide Programme wurden in Zusammenarbeit mit dem NDR im kleinen Sendesaal Hannover aufgenommen und 2011, bzw. 2014 veröffentlicht.

Mit der Sängerin Alina Manoukian wurde 2013 die CD „Na Mi Naz Ouni“ mit armenischer Musik arrangiert für Gitarre und Gesang veröffentlicht.

Von 2002 bis 2011 war Sebastian Albert Dozent für Gitarre und Fachdidaktik am Johannes-Brahms-Konservatorium Hamburg.

Seit 2012 spielt, arrangiert und komponiert Sebastian Albert auch gelegentlich Musik für Film und Hörspielproduktionen.

www.sebastianalbert.de

Matthias Bölts - Tonsatz, Gehörbildung, Musiktheorie, Dirigieren, Phänomenologie, Anthroposophie, Musikvermittlung

P10202211965 in Hannover geboren

1986–1991 Kirchenmusikstudium in Berlin; Chorleitung bei Martin Behrmann, Komposition bei Isabel Mundry

1991–2005 Pianist und Dozent für Musiktheorie und musikalische Phänomenologie an der Eurythmieschule in Hamburg. Intensive eurythmisch-musikalische Zusammenarbeit mit Melaine MacDonald, Tatjana Belskaja und Stefan Hasler

1993–2007 Unterrichtstätigkeit am Musikseminar Hamburg in den Fachbereichen Klavier, Musiktheorie, Tonsatz und musikalische Phänomenologie

2003 Wesentliche Anregungen durch Heiner Ruland zu musikalischer Menschenkunde und Mikrotonalität (Fragen zur Erweiterung des Tonsystems) und durch Elmar Lampson zur musikalischen Phänomenologie

2004 Initiator der Reihe „Kulturbegegnung im Zeichen zeitgenössischer Musik“. (2004 mit Sofia Gubaidulina und Frank Michael Beyer, 2005 mit Viktor Suslin, 2006 mit Toshio Hosokawa und Augusta Read Thomas)

2004–2007 Verantwortung für Konzeption und Durchführung des Elementarjahres und Mitarbeit in der Leitung des Musikseminars zusammen mit Holger Lampson und Michael Hartenberg

2005 Gründung von „Coma“– Ensemble für Improvisation und zeitgenössische Musik zusammen mit der Sopranistin Cornelia Bitzner

2007–2014 Gründung und Leitung von MenschMusik Hamburg zusammen mit Steffen Hartmann; Aufbau des Institutes in den drei Bereichen Studium, Konzert und Forschung

Seit 2007 Aufbau eines überregionalen, interdisziplinären Forschungsnetzwerkes zu musikalisch-eurythmisch-menschenkundlichen Fragen, wie z. B. dem Herzen als zukünftigem Hörorgan sowie dem Wesen des einzelnen Tones

Seit 2007 Konzerte, Seminare und Vorträge zu musikalisch-menschenkundlichen Themen, u. a. in der Schweiz und in Kolumbien

Seit 2012 Komponistenporträt-Konzerte mit dem Studentenchor von MenschMusik Hamburg in verschiedenen Hamburger Kirchen (Mozart, Bach, Schütz, Vivaldi, Brahms, Händel)

Seit September 2014 Gesamtleitung von MenschMusik Hamburg

2015 Initiator von „Hamburg hört auf“ und dem Ohrenöffnertag in der Hamburger City am 12. Juni 2015 - www.hamburg-hoert-auf.de

2016 Gründung der Reihe „Musik an der Schwelle - Neue Musik als Spiegel des menschlichen Bewusstseins", zusammen mit Torben Maiwald.

Roland Cabezas - Gitarre

RC GodinRoland Cabezas ist seit 1988 als professioneller Gitarrist und Sänger in Deutschland, Europa und Übersee tätig. Er graduierte 1994 an dem renommierten Musicians Institute (GIT) in Hollywood/California mit „voacationalhonors“ („cum laude“) und hat in den folgenden Jahren mit vielen namhaften Künstlern gespielt und im Studio gestanden:

Orange Blue, Kid Creole & The Coconuts, Laura Pausini, Roger Cicero, Toni Braxton, Trilok Gurtu, Jangar Barek, Omar Sosa, Jaques Morelenbaum, Simon Phillips (Toto), NDR Bigband, Deodato, Markus Miller, Gary Husband (John McLaughlin) u. v. a.

In der Zeit mit Orange Blue wurde er ebenfalls als Gastsänger im Duett der von ihm mit komponierten zweiten Hit-Single „Can Somebody Tell Me“ tätig, welche auf der europäischen Version von Walt Disneys Animations-Films „Dinosaurier“ zu hören war. Als Co-Writer auf dem Platinum-Album „In Love With A Dream“ sprachen sich, neben seinem Ruf als Gitarrist und Sänger, auch langsam seine Qualitäten als Song-Schreiber und Komponist herum.

Von 2006-2012 war er festes Bandmitglied in der Tourband der Worldmusic-Legende und Percussion-Virtuosen TRILOK GURTU und hat alle Gitarren auf den Alben „Massical“ und „21 Spices“ eingespielt. Mit dieser Formation war er auf internationalen Jazz-Festivals rund um den Globus zu sehen und zu hören.

Schließlich ließen auch Angebote namhafter Gitarrenhersteller wie der kanadischen Firma GODIN nicht mehr lange auf sich warten, Roland C. als „endorser“ unter Vertrag zu nehmen, wo er sich nun „in bester Gesellschaft“ neben Gitarren-Kollegen wie John McLaughlin und Lionel Loueke (Herbie Hancock) befindet.

Neben all diesen Projekten arbeitet er auch weiterhin als „freelancer“ mit den unterschiedlichsten Künstlern und ist in der Studio-Szene ein gefragter „sessionplayer“.... ....nun auch immer öfter in seinem eigenen Studio BLANCA PALOMA!

Roland C. ist zur Zeit dabei, sein erstes Album als Solist zu produzieren.......stay tuned at: www.facebook.com/rolandcabezas

Pamela Coats - Klarinette

pamela 1Durch ihre vielseitigen Auftritte hat sich die Klarinettistin Pamela Coats (USA) sowohl in Europa als auch in den USA einen Namen gemacht. Als Solistin tritt Frau Coats regelmäßig in diversen Internationalen Konzertserien mit durchweg begeistertem Presse-Echo auf: "Frau Coats demonstriert eine leidenschaftliche und eindrucksvolle Ausdrucksweis" (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und man bescheinigt ihr "hervorragende musikalische Kenntnisse" (Dattelner Morgenpost), sowie "eine eindrückliche Persönlichkeit ... und eine glänzende Klarinettistin" zu sein (Orchesterverein Zürich). Sie gewann internationale Preise und Auszeichnungen in Deutschland, Italien und den USA. Als aktive Kammermusikerin hat Frau Coats an zahlreichen Projekten mit Auftritten in der Beethovenhalle, in der Berliner Philharmonie, im Dachauer Schloss und in der Ella Fitzgerald Hall (USA) teilgenommen. Pamela Coats ist (auch) Gründungsmitglied der International Chamber Artists (mit Mitgliedern der Chicago Symphony Orchestra) in Chicago (sowie Künstlerische Leitung des Kammerensembles VivazzA basiert in NRW). Ihre Orchester-Erfahrungen beinhalten sowohl Opern als auch symphonische Projekte wie z.B. Radio-Produktionen wie die Bühnenmusik von Verdis Aida an der Oper am Rhein, das WDR Musikfest in Duisburg oder die Position als Solo-Klarinettistin im Rom Festival Orchestra.

Assia Cunego - Harfe

cunegoAssia Cunego ist eine Harfenistin, die immer wieder Sonderwege beschreitet. Sie spielt mit einem einzigartigen Spektrum an Klangfarben, ihre Musikalität und Interpretation sind zugleich werkgetreu und höchst individuell. Sie verwendet viele unterschiedliche selbstentwickelte Spiel- und Abdämpftechniken, die ihr ermöglichen frei, sauber und vielseitig zu spielen. Ihr Repertoire reicht von der barocken bis zur klassischen Musik, von der Romantik zur modernen und neuen Musik, bis hin zu Jazz, freier Improvisation und sakraler Musik.
Geboren 1983 in Italien, schloss sie ihr Harfenstudium als 18-Jährige mit Auszeichnung ab. Mit zwanzig Jahren absolvierte sie die Meisterklasse bei Prof. Gisèle Herbet in Würzburg. Sie gewann erste Preise und Stipendien bei vielen internationalen Musikwettbewerben. Seit ihrem 19. Lebensjahr ist sie Jurorin in verschiedenen Harfenwettbewerben.
Über 2500 Solo-Konzerte gab sie in ihrer künstlerischen Laufbahn. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse europaweit und ist Dozentin in Hamburg.
2009 gründete sie die harpACademy (www.harpACademy.com) in Norddeutschland für Meisterkurse, Wettbewerbe und Konzerte. Seit 2013 leitet sie eine private Berufsausbildung und ein Internat für begabte Jugendliche – ein derzeit einzigartiges Projekt.
Ab 2016 lehrt sie als Professor an der Estonian Academy of Music and Theatre und wird regelmäßig eingeladen mit der Estonian National Symphony Orchestra zu spielen.
Assia Cunego spielt eine Harfe der Firma David.

 

Gerhart Darmstadt - Interpretation

Bildschirmfoto 2016-01-13 um 16.13.49Gerhart Darmstadt, in Halle/Saale geboren, studierte Violoncello bei Mirko Dorner an der Folkwang Hochschule Essen und historische Aufführungspraxis bei Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum Salzburg; zusätzlich hatte er Unterricht für Barockvioloncello bei Anner Bylsma. Sein musikwissenschaftlicher Mentor war Walter Blankenburg in Schlüchtern. 1983–1991 leitete und organisierte er das von ihm gegründete Barockorchester Hamburg.
Gerhart Darmstadt zählt zu den führenden deutschen Barockvioloncellisten. Als Solist, Kammermusiker, Orchester- und Continuospieler, Dirigent und profunder Kenner des 17. bis 19. Jahrhunderts hat er sich als außergewöhnlicher Musiker einen Namen gemacht. Neben einer flexiblen Technik und Virtuosität ist es ihm ein Anliegen, die Musik als eine berührende Sprache der Seele und des Herzens zu verstehen und gerade auch die Kunst des idealen Begleitens zu vermitteln. Seine langjährige Beschäftigung mit dem Arpeggione aus der Schubertzeit ermöglichen ihm ganz neue Klangwelten in zutiefst nach innen gehende Erlebnisräume. Die Verbindung mit dem Publikum ist für ihn ein künstlerischer Prozess der Mit-Teilung.
An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg lehrt Gerhart Darmstadt historische Aufführungspraxis, Barockvioloncello, Barockorchester und Kammermusik und am Musikseminar Hamburg und an der Alfred Schnittke Akademie International lehrte er bis 2013 Gesang mit Impulsen für eine zeitgemäße und zukunftsweisende Interpretation. 2014 wurde ihm der Hamburger Lehrpreis für herausragende Leistungen in der Hochschullehre verliehen. Er ist seit 2006 Präsident der Internationalen Joseph Martin Kraus-Gesellschaft e. V. mit Sitz in Buchen (Odenwald).
Zahlreiche Kurse für historische Aufführungspraxis, Violoncello, Orchester- und Kammermusik, Körperdisposition und Haltungsfragen, Fortbildungsseminare und Aufführungen mit den verschiedensten Ensembles und Orchestern, sowie Vorträge, Werkeinführungen, moderierte Konzerte, CD- und Rundfunk-Aufnahmen, Symposien, Editionen und musikwissenschaftliche Veröffentlichungen weisen ihn als hoch kompetenten und inspirierenden Interpreten, sowie als einen die Musik und ihr Umfeld immer neu hinterfragenden Wissenschaftler und Pädagogen aus.

Olga Gorodkova - Gesang

gorodkovaGeboren und aufgewachsen in Moskau, träumte sie schon als Kind davon, eine Sängerin zu werden. Mit 19 Jahren wurde dieser Traum wahr, als sie ans Musikseminar Hamburg kam, um bei Holger Lampson Gesang zu studieren. In der Schule von Holger Lampson fand sie die Bestätigung ihrer tiefen Empfindung, dass die Gesangsstimme wie ein eigenständiges Lebewesen zu erleben und zu behandeln ist.

Im menschlichen Leib, der das feine zerbrechliche Gefäß ist, das die Stimme trägt, werden die klaren Formen von Wort und Ton durch die Wärme des Herzens und der Seele zum reinen Klang, der wiederum gesundend zurückwirkt auf den Leib.

2003 fuhr sie wieder nach Hause. In Russland wartete ein großes Arbeitsfeld: Kindergärtnerinnen, Schauspieler und Gesangsstudenten waren neugierig auf eine neue Gesangsmethode. Sie unterrichtete viel in einem Moskauer Theater und manchen Ausbildungsstätten und entwickelte sich als Sängerin in Konzerten, Opernprojekten und Tourneen.

Die Themen künstlerischer Arbeiten waren u. a.: „Lieder der Völker der Welt,“ „Einst bekannte, heute vergessene Komponisten“, „Oper als transparente Kunst“.

2013 kam sie wieder nach Hamburg und unterrichtet seit Herbst 2014 bei MenschMusik Hamburg.

Barbara Hanssen - Violoncello, Streichermethodik, Kammermusik, Gehörbildung, Musikvermittlung, Phänomenologie

BarbaraBarbara Hanssen, geboren 1980 in Preetz, studierte Schulmusik und Violoncello bei Konrad Haesler an der Hochschule für Musik und Theater Hannover und bei Amadeus Templeton und Gesa Riedel am Musikseminar Hamburg. Seit 2000 intensive Unterrichtstätigkeit als Cellolehrerin, wobei ihr die musikalische Ensemble-Arbeit mit den Schülern besonders am Herzen liegt und deren Vertiefung auf Musikfreizeiten – 2010–2014 Initiatorin der „Musikfreizeiten für Streicher“ in Brache mit Harald Simon, Anja Herbst und Alexandra Fischer.

Künstlerisch liegt ihr Schwerpunkt in der Kammermusik und in der Suche nach dem Zusammenhang von Musik und Eurythmie – Projekte u. a. Brahms-Streichquartett mit dem Ensemble Mistral, Schubert-Quintett mit dem Hamburger Eurythmie-Ensemble, Solowerke von Bach, Ligeti, Gabrielli mit dem Ensemble Orval, Werke von Schnittke, Kurtag, Fauré, Pärt u. a. mit den Studenten von 4D, Arbeit an den Bach-Suiten mit der Compagnie Phoenix. Darüber hinaus verdankt sie seit 2012 dem Heileurythmie-Unterricht von Lasse Wennerschou und der Teilnahme am Lehrgang „Heileurythmische Kunst“ mit Gerhard Weber wesentliche Impulse für ihre musikalische und methodische Arbeit mit dem Cello.

2014 Gründung des Duo Celloroso mit Torben Maiwald, Projekte: Musik zu den sieben „Ich bin“-Worten aus dem Johannes-Evangelium für zwei Violoncelli; aktuell "Die Seligpreisungen - Neun Skizzen für zwei Violincelli".

Genauso stark wie die künstlerisch-forschende und pädagogische Tätigkeit ist es ihr ein Anliegen, zusammen mit Kollegen innere und äußere Erlebnisräume zu schaffen, in denen eine lebendige musikalische Arbeit stattfinden kann: schon während des Studiums Organisation mehrerer Kammermusik-Kurse und Konzerte in Südfrankreich, u. a. mit Jutta Rübenacker und Gerhart Darmstadt, seit Sommer 2014 aktive Mitgestaltung von MenschMusik Hamburg im Leitungs-Kollegium mit Matthias Bölts.

Sabine Heitsch - Querflöte

Sabine HeitschSabine Heitsch ist Absolventin der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie Schülerin von Prof. Ingrid Koch-Dörnbrak war. Während des Querflötenstudiums beschäftigte sie sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis u.a. bei Gehart Darmstadt, Carsten Lohf und Evi Pfefferle. Anschließend studierte sie Alte Musik an der Hochschule für Künste in Bremen mit dem Hauptach Traversflöte bei Prof. Martin Root. Diverse Meisterkurse u. a. bei Cate Clark, Wilbert Hazelzet, Karl Kaiser und Barthold Kuijken rundeten ihre Ausbildung ab.

Sie konzertiert mit zahlreichen Barockorchestern und Ensembles für Alte Musik. Seit 1992 unterrichtet sie an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg Querflöte und Traversflöte und seit 2009 Querflöte bei MenschMusik Hamburg.

Esther Keller - Klarinette

Bildschirmfoto 2016-05-27 um 09.15.43Esther Keller hat ihren ersten Klarinettenunterricht an der Musikschule Mönchengladbach erhalten und war mit der Klarinette in diversen regionalen und überregionalen Jugendorchestern aktiv.

Ihr Klarinettenstudium im künstlerischen und pädagogischen Bereich absolvierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und bildete sich parallel auf Meisterkursen bei u. a. Martin Spangenerg, Ralph Manno und Hans-Dietrich Klaus weiter.

Während des Studiums entdeckte sie ihre Freude am Unterrichten und bekam bereits im 3. Fachsemester die Möglichkeit an der Staatlichen Jugendmusikschule eine Klasse aufzubauen. Regelmäßig nehmen ihre Schüler an Wettbewerben teil und Inzwischen hat sie auch erste Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugendmusiziert unter ihren Schülern.

Esther Keller ist Mitglied des Klarinettenquartetts Vif, das einige Stipendien erhielt.

Neben klassischen Programmen ist sie zudem mit ihrem Bläserquintett auch an Musiktheateraufführungen beteiligt.

Roswitha Killian - Violine, Bratsche

Roswitha Killian studierte Viola bei Prof. Serge Collot in Paris und bei Prof. Hirofumi Fukai an der Musikhochschule für Musik und Theater in Hamburg, wo sie das Studium erfolgreich abschloss. Es folgten Meisterkurse bei Wolfram Christ, Fjodor Druschinin, Hatto Beyerle, Hariolf Schlichtig und bei Mitgliedern des Amadeus-Quartett in London.  Zu ihren solistischen Engagements gehören Konzertaufführungen mit dem Violakonzert von Bela Bartòk (1988), die Uraufführung des Violakonzertes „L'Enracinement" von Takashi Fujii in Zürich (1989), die „Sinfonia Concertante" von W.A.Mozart mit dem Geiger Michael Durner (München) und den „Kammersolisten Augsburg“ unter der Leitung von Hermann Meyer auf einer Tournee in Norddeutschland (1996) sowie als Soloviola in Aufführungen des Requiems von Franz Lachner (2006).Regelmäßige Konzertreisen im Killian-Duo mit ihrer Schwester Angela Killian (Besetzung Viola-Klavier) führten durch ganz Europa (1995-2001). In dieser Besetzung konzertiert sie nun mit der Pianistin Fumiko Shiraga, was 2012 seinen ersten Höhepunkt in der CD-Einspielung der zwei Bratschensonaten sowie den Trio-Miniaturen für Klarinette, Viola und Klavier des Schweizer Komponisten Paul Juon hatte. Hier wirkte der Klarinettist Rupert Wachter aus Hamburg mit. Spezieller Schwerpunkt der solistisch-künstlerischen Tätigkeit von Roswitha Killian sind Konzerte mit sämtlichen Bach Solosuiten, musiziert auf der Barock-Viola.

Roswitha Killian ist seit 2005 Bratschistin des „nathan quartett“ Hamburg und Organisatorin der Basler und Hamburger nathan quartett - Konzertreihen. Ihre intensive Beschäftigung mit den Werken der Kammermusik im Streichquartett wie auch in anderen Besetzungen haben ihr ausgedehnte Konzerterfahrung in der gesamten Kammermusikliteratur eingebracht. Roswitha Killian war auch als Orchestermusikerin tätig, u.a. im NDR Sinfonieorchester Hamburg, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Orchester der Stadt Freiburg, wo sie als Solobratschistin wirkte, sowie auch im Luzerner Sinfonieorchester.  Neben dem vielfältigen Konzertieren ist Roswitha Killian eine engagierte Pädagogin. Sie unterrichtet seit 30 Jahren im privatmusikalischen Bereich und kümmert sich intensiv um junge Berufsmusiker. Seit 2002 organisiert Roswitha Killian jährlich 4-6 Kammermusikkurse für Schüler, Studenten, Berufsmusiker und Amateure in Deutschland wie auch in der Schweiz. Auf diesen Kursen wird auf hohem Niveau an Werken der Kammermusik gearbeitet.

Bärbel Leo - Posaune

BaerbelBärbel Leo studierte von 1985-91 an der Folkwang-Musikhochschule in Essen Posaune mit Hauptfach Orchestermusik. Von 1993-95 war sie Stipendiatin der von-Karajan-Stiftung der Berliner Philharmoniker, wo sie in zahlreichen Konzerten mitwirken konnte, u. a. unter der Leitung von Claudio Abbado, Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle.
Neben zahlreichen Tätigkeiten mit verschiedenen Orchestern (u. a. Staatskapelle Karlsruhe, Nationaltheater Mannheim, Bochumer Symphoniker, Opernhaus Frankfurt, Mahler Chamber Orchestra) spielt sie seit 1998 als freie Mitarbeiterin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Mit diesem Orchester ist sie auf zahlreichen Tourneen weltweit unterwegs und hat bei vielen CD Einspielungen unter der Leitung von Paavo Järvi mitgewirkt.
Darüber hinaus musiziert Bärbel Leo leidenschaftlich gern Barockmusik auf historischen Instrumenten in verschiedenen Barockensembles und erweitert ihre Kenntnisse regelmässig in Meisterkursen bei Wim Becu und Detlev Reimers.
Seit vielen Jahren unterrichtet sie Schüler aller Altersgruppen und ist häufig als Dozentin bei Lehrgängen der Landeskirchen zu Gast.
Im Januar 2011 begann sie eine Ausbildung bei Pete Josephs in Berlin, wo verschiedene Aspekte der Körperarbeit vermittelt werden (Alexandertechik, Mental Coaching, Körperschulung).

Barbara Mraz - Eurythmie

mrazGeboren in Hamburg. 1991–1995 Eurythmiestudium an der Eurythmieschule Hamburg, anschließend vielfältige Unterrichtstätigkeit und Engagement an der Eurythmiebühne Hamburg, sowie eigene künstlerische Projekte.

2004–2011 Mitglied der Goetheanum-Bühne unter der Leitung von Carina Schmid.

Seit 2007 Darstellerin des Hüters der Schwelle in der Neuinszenierung der Mysteriendramen Rudolf Steiners am Goetheanum, Dornach/Schweiz.

Seit 2011 als freischaffende Künstlerin in Berlin tätig; Mitbegründerin der Compagnie Phoenix Berlin und der "Übe"-Fortbildungsinitiative. Regelmäßige Einstudierungen und Fortbildungen in Järna/Schweden.

Luis Ramos - Gehörbildung

LuisRamosGeboren in Cali (Kolumbien), absolvierte er zunächst ein Diplom in Komposition und Querflöte in seiner Heimatstadt. Im Jahr 2007 war er Finalist des »Wettbewerbs für junge Solisten« (»Concurso Jóvenes Solistas«) des Philharmonischen Orchesters Cali. 2009 entschloss er sich, seine Studien in Europa fortzusetzen und besuchte vorerst MenschMusik Hamburg. 2010-2012 war er Flötist des Landesjugendorchesters Hamburg. Ab 2011 studierte er Musiktheorie bei Prof. Dr. Oliver Korte und Gehörbildung bei Holger Best, mit dem Schwerpunkt Dirigieren bei Prof. Gerd Müller-Lorenz, Kerstin Behnke und Frank Hube an der Musikhochschule Lübeck. Am Brahms-Institut der Lübecker Musikhochschule wirkte er am Pilotprojekt »Brahms-Gewidmet« mit, im Rahmen des Langzeitvorhabens »Bürgerliche Musikkultur in Deutschland im 19. Jahrhundert«. 2016 schloß er den Master in Musiktheorie bei Prof. Dr. Ludwig Holtmeier an der Hochschule für Musik in Freiburg ab. Im Jahr 2014 war er Stipendiat des »Deutschlandstipendiums« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 2015 wurde er als Chorleiter in der Evangelischen Kirchengemeine Freiburg-Tiengen ernannt. Seit dem Wintersemester 2016/17 ist er Lehrbeauftragter für Musiktheorie und Gehörbildung an den Musikhochschulen in Freiburg und Lübeck, sowie für Musikgeschichte bei MenschMusik Hamburg.

Gesa Riedel - Violoncello

GesaRiedelVon 1999 bis Sommer 2011 war Gesa Riedel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock als Dozentin tätig. Sie unterrichtete das Hauptfach Cello sowie die Fächer Cellodidaktik und Lehrpraxis. Im Cellounterricht bot sie neben der Ausbildung auf dem modernen Cello auch Barockcellostunden an. Seit 2007 ist Gesa Riedel Dozentin am Institut Mensch Musik Hamburg. Zum Sommersemester 2012 unterrichtet sie ebenfalls an der Hochschule für Musik,Theater und Medien in Hannover.

Künstlerische Tätigkeit

Zu den Duopartnern von Gesa Riedel gehören der japanische Pianist Moto Harada, die georgische Pianistin Prof. Tinatin Gambashidze und der chilenische Pianist Prof. Mario Alarcon.

"Frisch gestrichen" ist die aktuelle Solo-CD von Gesa Riedel, die sie gemeinsam mit Mario Alarcon und Jazzgrößen wie Nils Gessinger, Heinz Lichius, Omar Rodriguez Calvo und Prof. Jochen Arp eingespielt hat. Die CD erntete durchweg sehr positive Kritiken. Die Leipziger Volkszeitung schreibt: „Diese ungewöhnliche, doch sehr geschickte Kombination verschiedener Musikstile ist ein Hörgenuss sowohl für Klassik- als auch Jazz- und Tangoliebhaber.“

Gesa Riedel war bis Januar 2006 Mitglied des Ensembles Salut-Salon. Das Quartett hatte einen Plattenvertrag bei Warner Classics.

Pädagogische Arbeit

Parallel zur Konzert- und Lehrtätigkeit hob Gesa Riedel die Coolen Elbstreicher aus der Taufe und entwickelte daraus ihr eigenes pädagogisches Streicherkonzept für heterogene Gruppen. 2004 wurde diese Arbeit von Yamaha und dem Deutschen Musikrat auf der Frankfurter Musikmesse mit dem 1. Preis für Innovation ausgezeichnet.

Das Ensemble gewann 2011 und 2007 erste Preis bei der Orchestrale. Ein Wettbewerb, der alle vier Jahre von den Landesmusikräten Hamburg und Schleswig-Holstein ausgeführt wird. Bereits sechs Mal wurde das Ensemble mit dem 1. Preis beim LTM Wettbewerb im Hamburger Pianohaus Trübger ausgezeichnet. Auch in der Cellosolowertung zählen Gesa Riedels Schüler bzw. Jungstudenten regelmäßig zu den 1. Preisträgern bei Jugend musiziert.

Ausbildung

Gesa Riedel studierte Violoncello an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Unter Prof. Gert von Bülow beendete sie 1999 das Studium der Instrumentalpädagogik und der künstlerischen Ausbildung mit „Auszeichnung“. Zwei Jahre später folgte das Konzertexamen ebenfalls mit „Auszeichnung“. Die Ausbildung der Cellistin wurde durch Meisterkurse bei Zarah Nelsova, Siegfried Palm, Anner Bylsma,Wolfgang Böttcher und Walter Levin abgerundet. Weitere Informationen unter www.gesariedel.de.

Theodoros Rigas - Gesang

RigasGeboren in Athen (Griechenland), Studium der Geschichtswissenschaften und der Germanistik an der Universität Hamburg, Abschluss: Magister Artium; Gesangstudium in Hannover bei Prof. Charlotte Lehmann sowie in Hamburg, Rom, Frankfurt u. a. bei Prof. Susanne Paltbo, Gianna Cuccia Labia, Karl Heinz Jarius und Holger Lampson. Ausbildung in Gesangstherapie bei Thomas Adam und Musiktherapie u. a. bei Prof. Hans Helmut Decker-Voigt und Johannes Heimrath. Arbeitet als Gesangspädagoge, Sänger und Gesangs-/Musiktherapeut in Hamburg.

Martin Sieveking - Horn

Portrait 2017Martin Sieveking studierte an der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt Hamburg bei Prof. Ab Koster Horn (Diplom 1998) und im Nebenfach Kulturmanagement. In den Jahren 1996-99 war er im Management der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals beschäftigt. Aufgrund seiner pädagogischen Interessen wechselte er 1999 als Lehrer an die Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf, an der er bis heute Musik unterrichtet. Seit einigen Jahren ist er am Waldorflehrerseminar in Hamburg als Dozent tätig. Im Laufe der letzten 30 Jahre wirkte Martin Sieveking in zahlreichen Orchestern mit (u.a. Hamburger Jugendorchester, Detmolder Kammerorchester, Hamburger Camerata u.v.a.).

Als Moderator und Musikvermittler wurde Martin Sieveking für unterschiedliche Projekte von diversen Orchestern und Institutionen engagiert, u.a. von den Bamberger Symphonikern, der HamburgMusik gGmbH (als Projektleiter ZukunftsMusik), dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem NDR Hannover, dem Schleswig-Holstein Musik Festival (Moderation Kindermusikfest).

Danuta Swamy von Zastrow - Eurythmie

von_zastrowGeboren und aufgewachsen in München. Studium am Eurythmeum Stuttgart, an der Eurythmieschule Hamburg, sowie bei Bettina Grube ebenfalls in Hamburg.

2007 Abschluss mit Diplom. Gründung des Ensembles "Eurythmietheater Orval". Realisierung von mehreren Bühnenprojekten mit Tourneen v.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit den Programmen "Pour les Octaves" (2009), "Poeticon" (2010), "Der kleine Muck" (2012), "Capricci ballati" (2014) und "Meluna, die kleine Meerjungfrau (2015). Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Hamburg.